Francis Hunger (* 1976, Dessau) lebt und arbeitet als Künstler und Kurator in Dortmund. Sein Studium an der HGB Leipzig beendete er 2007 als Meisterschüler in der Fachklasse für Medienkunst bei Prof. Helmut Mark.

Hungers Installationen und Performances setzen sich mit den Feldern Gesellschaft und Technologie auseinander, darunter: Krystalia (2003) über eine Hackerin; The Setun Conspiracy (2005-2008) über den weltweit einmaligen ternären – nicht binären – Computer Setun, der in Moskau entwickelt wurde; International Sputnik Day (2007), eine kollaboratives Fest anlässlich des 50. Jahrestags des ersten künstlichen Erdsatelliten.

Wichtiger Teil seiner künstlerischen Praxis sind Vorträge und Publikationen über: Technologieentwicklung und Kalter Krieg; Verhältnis von Gender und Technologie; Open Source Software und post-marxistisches kritisches Denken; sowie Bildende Kunst, die sich auf diese Themenfelder bezieht.

Seit 2005 ist Hunger freiberuflich für den Hartware MedienKunstVerein Dortmund als Junior Kurator tätig. In diesem Rahmen co-organisiert und co-produziert er internationale Ausstellungen und Workshops, die in der 2000qm großen PHOENIX Halle stattfinden. Seit 2007 wird Francis Hunger von der Galerie Metro, Berlin durch Katharina Garrelt und Kai Schupke vertreten.

 

www.irmielin.org

 

 

 

Bild Francis Hunger 4

Derive - Umherstreifen, Video, Loop 20 min, 2001

 

 

Bild Francis Hunger 1

Krystalia, 2003, Digitaldruck auf Karton, Audio CD, Kerzen, gerahmtes Bild, Holz. Samt | Installationsansicht, Hobbyshop München, 2005

 

 

Bild Francis Hunger 2

The Setun Conspiracy 2005, Installation und Performance | Installationsansicht, Monitoring, Kassel 2006, Foto: Sven Heine

 

 

Bild Francis Hunger 3

Sputniksong, 2006, Techno Track (Audio-CD), Zeichnung (Bleistift auf Papier), 400 x 120 cm | Installationsansicht, Laden für Nichts, Leipzig

 

 

Bild Francis Hunger 5

The Center, 2008, Videoinstallation, HD-Quicktime Endlos-Loop, In Zusammenarbeit mit Cornelia Friederike Müller | Screenshots

 

 

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