Reinhild Kuhn (* 1966, Duisburg-Hamborn) lebt und arbeitet als Künstlerin in Dortmund. Sie studierte von 1989 bis 1996 freie Kunst an der Kunstakademie Münster und wurde 1995 zur Meisterschülerin ernannt. Im Jahr 1999 erhielt sie den Art Euregio Klever Förderpreis.

Seit 2001 ist sie Mitglied im Künstlerhaus Dortmund und gestaltet dort organisatorisch und kuratorisch das Ausstellungsprogramm mit.

Auf der Suche nach „Nebenschauplätzen“ entstehen Fotografien von Orten, die für Reinhild Kuhn schon in der vorgefundenen Gestaltung ein besonderes Potential besitzen. Diese Fotos, aus der Beobachtung entstanden, sind zunächst Dokument, werden dann aber durch das Aufbrechen der formalen Begrenzung, deren Umwandlung, durch Kombination mit anderen Materialien, durch digitale Manipulation und Bildung neuer Zusammenhänge auf ihre Möglichkeiten untersucht und verdichtet. Für Kuhn beinhaltet jeder Ort die Möglichkeit, ein phantastischer zu sein. Die Möglichkeit, existente urbane Räume mittels einer Phantasie verlassen zu können, wirkt unmittelbar auf die Realität zurück.

 

 

bild reinhild kuhn 1

aus der Serie Hüllen, 2006

 

 

bild reinhild kuhn 2

aus der Serie Nebenschauplätze (Dortmund), 2003

 

 

Bild Reinhild Kuhn 3

aus der Serie Barrieren, 2006

 

 

Bild Reinhild Kuhn 4

aus der Serie andere Orte, 2007

 

 

Bild Reinhild Kuhn 5

aus der Serie andere Orte, 2007

 

 

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