Patrick Borchers hat in seinen 1500meter-zeichnungen (2007) von einem definierten Nullpunkt aus zufällige und auf 1500 Meter beschränkte Autofahrten durch die Stadt unternommen, um dann aus dem Fahrzeug heraus den so aufgefundenen Ort zu zeichnen. Er präsentiert außerdem die Videoarbeit putzen (2007), die Beobachtung einer Choreographie des Fensterputzens. Kurzvita Patrick Borchers

Martin Brand nimmt in der Videoarbeit remote (2007) das Beobachten und die filmische bzw. fotografische Aufzeichnung von Personen zum Anlass für eine persönliche, essay-artige Annäherung an ein Feld zwischen nah und fern, vertraut und fremd, privat und öffentlich. Kurzvita Martin Brand

Francis Hunger zelebriert in seinem Video derive (2001) das Umherstreifen durch den nächtlichen Stadtraum. In ruhigen Bildern erscheint die nächtliche Stadt wenig bedrohlich, eher rätselhaft, einsam, unaufgeregt. Kurzvita Francis Hunger

Reinhild Kuhn zeigt eine offene Anordnung von fragmentarischen fotografischen Eindrücken und Beobachtungen. Intention ist dabei nicht die objektive Dokumentation eines bestimmten Ortes, sondern die individuelle Erfahrungsmöglichkeit. Kurzvita Reinhild Kuhn

Thomas Wucherpfennig setzt sich mit den zur Ruhe gekommenen Baugeräten auseinander, die des Nachts den Stadtraum nicht mehr verändern, sondern als stille, monumentale Skulpturen gesehen werden können. Kurzvita Thomas Wucherpfennig

 

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Bilddokumentation der Ausstellung Am Dritten Ort (2008)